Teammanager Oliver Bierhoff will nicht Nachfolger des als DFB-Präsident zurückgetretenen Wolfgang Niersbach werden.
Bundestrainer Joachim Löw bedauert den Rücktrittt von Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident und ist zutiefst von der Entscheidung des obersten Fußball-Funktionärs bewegt.
„Wichtig ist, dass es durch diese Entwicklung in der FIFA und auch bei uns einiges verändern wird: Im Umgang, in der Kontrolle, in der Abwicklung innerhalb des Hauses“, sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des DFB-Teams in Frankreich (Fr., ab 20 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). Er fügte an: „Das Präsidententhema ist kein Thema für mich.“
Der frühere Profi Bierhoff (47) ist Mitglied im DFB-Präsidium und galt als möglicher Erbe des am Montag im Zuge der Affäre um die WM 2006 abgetretenen Niersbach.
Er „habe die Nationalmannschaft auf eine EM (2016, Anm. d. Red.) vorzubereiten. Ich habe eine Aufgabe, die mich begeistert, in die ich viel Leidenschaft einbringe“, teilte der Europameister von 1996 mit.
Zuvor hatten bereits Interimspräsident Rainer Koch und Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen abgesagt.