Die deutschen Volleyballerinnen haben ihre Chance auf das Finale des Grand Prix in Tokio gewahrt.
Einen Tag nach dem 3:0-Sieg gegen Serbien gewann die Mannschaft von Bundestrainer Giovanni Guidetti beim Vorrunden-Turnier in der türkischen Hauptstadt Ankara auch das zweite Spiel gegen die Dominikanische Republik nach 2:12 Stunden mit 3:2 (25:19, 19:25, 22:25, 25:16, 16:14).
„Ich bin mit einigen Dingen zufrieden heute. Natürlich mit dem Sieg und zwei wichtigen Punkte. Dazu mit dem Kampfgeist meines Teams und damit, dass nahezu jede Spielerin mit ihrer Leistung zum Sieg beigetragen hat. Wir müssen weiter sehr hart an uns arbeiten und Schritt für Schritt vorwärts gehen“, sagte Guidetti.
Der letzte Gruppengegner in Ankara ist am Sonntag Gastgeber Türkei.
Nach dem verkorksten Auftaktturnier dürfen sich die DVV-Damen in Ankara keine weitere Niederlage erlauben, um sich doch noch für das Grand-Prix-Finale zu qualifizieren.
Das letzte Vorrunden-Turnier steht im russischen Kaliningrad auf dem Programm.
Dort trifft Deutschland erneut auf die Türkei, außerdem geht es gegen Italien und Russland.
Erstmals wird der Grand Prix mit 28 Teams gespielt, die in drei Klassen eingeteilt wurden. Aus der Spitzengruppe, in der auch Deutschland ist, qualifizieren sich vier Teams für die Finalrunde vom 20. bis 24. August in Tokio, ein weiterer Teilnehmer wird in der zweiten Gruppe ermittelt.
Japan ist als Gastgeber gesetzt.