Der Auftakt für Ralf Rangnick bei Manchester United lief nach Maß.

Der Gruppensieg in der Champions League stand schon vor dem 1:1 gegen die Young Boys Bern fest, in der Premier League feierten die Red Devils zwei knappe Siege und sind wieder in Reichweite der Champions-League-Plätze in der Premier League. (Service: Ergebnisse der Premier League)

Unruhe gibt es dennoch, da laut Medienberichten einige Spieler und Mitarbeiter positiv auf Corona getestet wurden. Ob das Spiel am Dienstag gegen den FC Brentford davon beeinträchtig wird, ist noch unklar.

Sherwood: „Er hat Glück, Manager von Manchester United zu sein“

Das Engagement des 63-Jährigen, der in der Bundesliga zuletzt für RB Leipzig als Trainer und Sportdirektor aktiv war, sorgte auf der Insel für viel Gesprächsstoff. Auch ein ehemaliger Trainer der Tottenham Hotspur äußerte sich zu der Personalie – mit klaren Worten.

„Ich denke, er hat sich das Recht verdient, dort zu sein, wo er ist, aber ich denke, er hat Glück, Manager von Manchester United zu sein, das glaube ich wirklich“, sagte Tim Sherwood bei Sky Sports. Er ergänzte: „Niemand sonst wollte ihn haben. Es gab keinen Kampf um diesen Mann“, ätzte Sherwood. „Der Kerl war verfügbar, sie denken, dass er der beste Mann für die Stelle ist.“

Rangnick sei sehr gut darin, mit der Presse zu sprechen. „Aber ich bin noch kein Fan und ich denke, es ist richtig, vorsichtig zu sein“, sagte Sherwood, der von 2008 bis 2014 im Trainerstab der Spurs war – das letzte Jahr davon als Cheftrainer.

Er habe schon Manager gesehen, „die sehr, sehr gut reden – aber das Reden muss auf dem Spielfeld stattfinden, und wir müssen eine Verbesserung bei ManUnited sehen.“ Allerdings betonte Sherwood auch: „Wenn sie so spielen, wie er es gegen die Topteams will, dann kann man ihm das zutrauen.“