Die Schwächephase des FC Bayern hat Trainer Julian Nagelsmann kurz ins Wanken gebracht.
Das hat der Trainer des FC Bayern vor dem letzten Vorrundenspiel in der Champions League am Dienstag offen zugegeben. „Ich war schon mal so ein bisschen angeknockt, das stimmt schon, weil ich natürlich gerne gewinne“, erklärte Nagelsmann am Rande des 2:0 gegen Inter Mailand bei Amazon Prime.
In den vergangenen Wochen stimmten die Ergebnisse zwar wieder beim Rekordmeister, davor musste der Coach aber leiden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
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TV-Experte und Ex-Bayern-Vorstand Matthias Sammer hatte dem Trainer bei Amazon geraten, bei allem, was auf ihn einprassele, „einfach ruhig zu bleiben.“ Ein guter Tipp, wie Nagelsmann zugab.
Nagelsmann: War jetzt nicht der glücklichste Mensch
„Ich glaube, von außen ist es immer ein bisschen leichter, als wenn man drinsteckt, das weiß Matthias auch“, erklärte Nagelsmann. Was er konkret meinte? Nach der Pressekonferenz zur Niederlage beim FC Augsburg habe man „ja gesehen, dass ich jetzt nicht der glücklichste Mensch war.“
Zur Erinnerung: Nach dem 0:1 gegen die Augsburger in der Bundesliga im September hatte sich Nagelsmann frustriert und kurz angebunden gezeigt. Auf der anschließenden Pressekonferenz antwortete er einsilbig und erklärte, auch sich selbst hinterfragen zu wollen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
Seitdem ist der FCB ungeschlagen. In der Liga auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter Union Berlin und sowohl in der Champions League als auch im DFB-Pokal souverän weiter.
Bayern-Coach wollte nie kapitulieren
Sein Gemütszustand von Augsburg „hatte nichts damit zu tun, dass ich nicht nach Lösungen gesucht hab oder kapitulieren wollte“, sondern einfach damit, dass er „gerne gewinne und wir da ein paar Spiele hatten, die wir nicht gewonnen haben“, erklärte Nagelsmann. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Er habe seine „Lehren ziehen“ und gemeinschaftlich mit der Mannschaft „die richtigen Schritte einleiten“ müssen.
Was er nach einem kurzen Wanken auch tat.
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