Die Stimmung bei den Bayern-Spielern nach dem überzeugenden 5:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim war ausgelassen.

Der meistens zu Scherzen aufgelegte Thomas Müller, der zuvor bereits das Interview seines Mannschaftskollegen Leroy Sané crashte, war trotz der Freude über den Sieg dennoch sprachlos. Was war passiert?

Thomas Müller war während des Interviews sprachlos
Thomas Müller war während des Interviews sprachlosThomas Müller war während des Interviews sprachlos

Müller verwundert über Dominostein

Sky-Reporterin Nele Ocik brachte einen Dominostein mit zum Interview. Sie übergab diesen an Müller und fragte: „Wenn Sie den Domino Day moderieren würden, wem würden Sie diesen ersten wichtigen Dominostein geben?“

Der Bayern-Star schaute daraufhin Ocik perplex an. Die Journalistin präzisierte anschließend ihre Frage: „Der Vertrags-Domino-Day beim FC Bayern München. Wem würden Sie den zuordnen? Wer muss den Anstoß geben? Gut, oder?“

„Hast du den einfach so …?“, fragte Müller lachend. Die Reporterin erwiderte: „Den habe ich für dich vorbereitet.“

Müller: „Da bin ich sprachlos“

Der noch immer ein wenig skeptisch schauende Müller überlegte einen Augenblick und entgegnet der Reporterin: „Okay. Jetzt hast du mich so aus der Spur gebracht. Das habe ich selten erlebt. Komplimente habe ich selten erlebt, aber da bin ich sprachlos. Können wir nichts machen.“

Ocik ließ allerdings nicht locker und hakte nach: „Musiala? Neuer?“ Müller lachend: „Am besten alle gleichzeitig.“

Danach endete das Interview und Müller verließ mitsamt dem Dominostein die Szenerie. Erst nach einigen Augenblicken bemerkte er dies und brachte den Stein zurück.

Müller crasht weiteres Interview mit Bayern-Boss

Müllers Vertrag läuft ebenfalls zum Saisonende aus, noch ist bezüglich seiner Zukunft keine Entscheidung gefallen.

Ein weiteres Interview mit Sportdirektor Christoph Freund zu den Vertragsthemen bei Bayern crashte Müller später in der Mixed Zone mit den Worten: „Wenn du noch Geld machen willst, musst du dich beeilen. Vielleicht zahlt noch jemand 500.000 Euro, irgendein Idiotenverein.“