Teammanager Jürgen Klopp könnte beim FC Liverpool in Zukunft unter einem neuen Klub-Eigner arbeiten.
Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Tom Werner zieht die Fenway Sports Group (FSG) als Klub-Eigentümer einen Verkauf der Reds in Erwägung. „Wir prüfen einen Verkauf. Aber es gibt keine Eile, keinen Zeitrahmen für uns“, sagte Werner dem Boston Globe. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)
Der LFC-Eigner betonte, dass der Vorgang Business as usuall sei. Er könne den Verein noch eine ganze Weile betreuen.
FSG will sich Angebote für Liverpool einholen
Zuletzt hatte bereits The Athletic berichtet, dass die in den USA ansässige FSG „Angebote“ für den 19-maligen englischen Meister einholen will.
Die FSG hatte Liverpool im Jahr 2010 für 300 Millionen Pfund erworben, nachdem die beiden Amerikaner Tom Hicks und George Gillett den Verein am Rande der Insolvenz verlassen hatten. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)
Gemeinsam mit Trainer Jürgen Klopp habe man den ersten Premier-League-Titel seit 1990 sowie zahlreiche andere Pokale gewonnen.
Zudem wurde das Anfield mit einer neuen Haupttribüne ausgestattet, an einer andere Tribüne sind die Sanierungen noch in vollem Gange. In Kirkby wurde in den vergangenen Jahren ein neues Trainingszentrum errichtet.
„FSG hat häufig Interessensbekundungen von Dritten erhalten, die Anteilseigner in Liverpool werden wollen. FSG hat schon früher gesagt, dass wir unter den richtigen Bedingungen neue Anteilseigner in Betracht ziehen würden, wenn es im besten Interesse von Liverpool als Verein ist“, hieß es aber zuletzt in einem Statement.
Forbes schätzt den Wert des Klubs auch aufgrund der sportlichen Erfolge der Klopp-Ära auf rund 4,45 Milliarden Dollar. (BERICHT: LeBron James und Co. wollen Liverpool kaufen)
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)