Valorant ist, wie CS:GO auch, ein taktisch geprägter Shooter, der nur mit Teamwork richtig funktioniert. Um sich gute Waffen im Store kaufen zu können, benötigen Spieler Credits. Diese zu verdienen ist nicht immer leicht, vor allem, wenn die ersten ein oder zwei Runden in den Sand gesetzt werden.
Eco-Runden sind eben jene Duelle, in denen mit der billigsten Waffe angetreten werden muss, damit sich danach ein spürbares Upgrade geleistet werden kann. Das Problem: Feinde nehmen darauf keine Rücksicht, ein ungleiches Arsenal bringt jeden noch so guten Spieler in den Credit-Runden unter Bedrängnis. Doch es gibt ein paar Mittel und Wege, um möglichst solide an etwas Ingame-Währung zu kommen.
Credits sparen – und richtig nutzen
Der Fokus liegt auf drei Punkten, die sich als äußerst nützlich erweisen, wenn einfach nur das Credit-Konto ein wenig aufgepäppelt werden muss. Im Wesentlichen sollten Spieler folgendes beachten:
- Fähigkeiten kaufen und nutzen
- Fernkämpfer attackieren
- Offensiv starten – defensiv gewinnen
Der erste Punkt ist vor allem für Einsteiger wichtig. Veteranen wissen mit ihrer Standard-Pistole umzugehen, doch als Neuling wird häufig lieber die „Shorty“ gekauft, einfach weil der Schrotflinte mehr vertraut wird als der Pistole.
Allerdings sollten sich die Credits dafür lieber gespart, beziehungsweise an anderer Stelle investiert werden. Die Fähigkeiten, die erworben werden können, sind wesentlich effektiver und sollte einen das eigene Ableben ereilen, bevor man sie eingesetzt hat, gehen sie für die nächste Runde nicht verloren. Eine gut eingesetzte Rauchgranate, ein Molotov an der richtigen Stelle oder eine Wand, die Gegner blockt, können Runden eher entscheiden als das minimale Waffen-Upgrade.
Obendrein sind die Fähigkeiten optimal dazu geeignet, um Distanz-Schützen in die Mangel zu nehmen. Sniper platzieren sich oft in langen Gängen, um aus möglichst großer Entfernung Schaden auszuteilen. Doch wer durch das Visier blickt, hat keine Augen für seine unmittelbare Umgebung. Eine gut getimte offensiv eingesetzte Granate setzt diese Spieler unter Druck. Im direkten Nahkampf hilft dann auch das beste Scharfschützengewehr nichts mehr – die Pistole reicht aus, um Fernkämpfer auszuschalten.
Im Optimalfall wird also auch in einer Eco-Runde als erstes Schaden ausgeteilt. Danach aber nicht übermütig werden: Wer den Spike-Träger außer Gefecht setzt, sollte sein Team zusammentrommeln, um die Kontrolle über die Runde zu übernehmen. Mit etwas Glück und Geschick kann so sogar mehr als ein Kill erzielt und ordentlich Credits verdient werden.
Ist das Konto gefüllt, lassen sich diverse Waffen erwerben, die deutlich mehr Schaden als die Pistole austeilen.