Während die Biathlon-Stars im Hinblick auf die kommende Saison allmählich in den heißen Teil der Vorbereitung starten, erleidet Dmytro Pidruchnyi einen schweren Rückschlag.
Wie der ukrainische Verband am Sonntag in einer Pressemitteilung verkündete, ist Pidruchnyi beim Konditionstraining auf dem Fahrrad gestürzt. Dabei zog sich der 31-Jährige eine schwere Verletzung zu.
„Ich bin von meinem Rad gefallen und schlecht gelandet. Ich habe mir meinen Ellbogen an einer Stelle gebrochen, an der es noch Spuren von einer alten Verletzung gab“, wird Pidruchnyi zitiert: „Laut den Ärzten dauert die Reha eineinhalb, zwei Monate. Ich bin am Samstag operiert und anschließend nach Hause geschickt worden. Im Moment wird sich zu Hause um mich gekümmert.“
Der Verfolgungs-Weltmeister von 2019 hofft, dass er bei einem optimalen Heilungsverlauf in einigen Wochen wieder auf Rollerskiern stehen und leichtes Lauftraining absolvieren kann. „Die Ärzte sagen, das ist möglich. Ich will nicht für eine so lange Zeit mit dem Training aussetzen“, betonte der Ukrainer.
Nicht zum ersten Mal hat Pidruchnyi mit Verletzungspech zu kämpfen. Nach einer Knieoperation verpasste er bereits große Teile der Vorsaison. Zur Weltmeisterschaft in Oberhof kehrte er dann zurück und überzeugte auf Anhieb mit zwei Top-10-Resultaten im Sprint sowie der Verfolgung.
Auch Giacomel verletzt sich im Training
Pidruchnyis Verletzung ist nicht der einzige Vorfall der vergangenen Wochen gewesen. Zuvor hatte es bereits den Italiener Tommaso Giacomel erwischt. Beim Konditionstraining auf dem Mountainbike stürzte der 23-Jährige und muss nun eine Zwangspause einlegen.
„Außer meinem Helm ist nichts gebrochen. Sieben Stiche im Gesicht und viele Schürfwunden an meiner rechten Schulter und dem Rücken“, schrieb Giacomel in den sozialen Medien und postete dazu ein Bild seines in Mitleidenschaft gezogenen Gesichts.
So war sich der Zwölfte des Gesamtweltcups der vergangenen Saison bewusst, dass der Unfall auch „noch viel schlimmer“ ausgehen hätte können.