Rücktritt, um wieder gewählt zu werden: Javier Tebas, Präsident der spanischen Fußball-Liga (LFP), ist am Montag von seinem Amt zurückgetreten – in der Hoffnung, durch die fälligen Neuwahlen für vier weitere Jahre Liga-Boss bleiben zu können.

Mit diesem Schritt wolle er der LFP zu „größtmöglicher Stabilität“ verhelfen, wie der 57-Jährige auf Twitter mitteilte.

Sollte Tebas‘ Plan aufgehen, würde er seine dritte Amtszeit als Liga-Präsident angehen. Eigentlich waren Wahlen erst wieder im Oktober des kommenden Jahres vorgesehen. 

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Als einen der Hauptgründe für seinen Schritt gab er die Verhandlungen über die TV-Rechte für die Periode 2022 bis 2025 an. Diese fänden laut Tebas „etwa zwischen März und Juni 2021“ statt und lägen damit „zu nah“ an der eigentlich geplanten Präsidiumswahl.