Russland darf alle 20 gemeldeten Turnerinnen und Turner bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro einsetzen.

Dies gab der Weltverband FIG bekannt. Eine entsprechende Entscheidung hatte der russische FIG-Vizepräsident Wassili Titow bereits am Mittwoch angekündigt.

Aus dem McLaren-Report war hervorgegangen, dass kein Dopingfall dem Turnerlager zugerechnet werden konnte. Die russischen Athletinnen gehören speziell in der Rhythmischen Sportgymnastik zu den Topfavoritinnen. Chancenreichste Kunstturnerin ist Stufenbarren-Olympiasiegerin Alija Mustafina.

Noch nicht abgeschlossen ist die Prüfung der sieben Reserveturner. Dieser Vorgang soll im Laufe des Freitags beendet werden.