Für Thomas Müller hatte das neue Jahr nicht wie erhofft begonnen.
In Leipzig (1:1) und gegen Köln (1:1) fehlte der Nationalspieler in der Bayern-Startelf, und als er gegen Frankfurt (1:1) beginnen durfte, blieb er blass. (NEWS: Alle aktuellen Infos zum DFB-Pokal)
Müller: „Wenn man sieht, welches Personal wir haben…“
Dass der Ur-Bayer mit seinen 33 Jahren aber noch längst nicht zum alten Eisen gehört, bewies er im vierten Spiel des Jahres, dem souveränen 4:0-Sieg im DFB-Pokal beim FSV Mainz 05.
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Mit einem herrlichen Assist Müller vor dem 2:0, das Jamal Musiala (3.) erzielte, zeigte Müller seinen Wert für die Mannschaft. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan des DFB-Pokals)
„Wenn man sieht, welches Personal wir haben, auch was da noch draußen auf der Bank gelauert hat, dann ist das stark. Jeder will bei uns Minuten sammeln, jeder will seinen Stempel aufdrücken. An sich sind wir positiv gestimmt. Wir dürfen uns aber nicht von einem guten Ergebnis gleich wieder in die Gemütlichkeit singen lassen.“
Thomas Müller holt Sepp Maier ein
Nebenbei feierte Müller seinen 53. Sieg im DFB-Pokal und schwang sich damit zum alleinigen Rekordhalter in dem Wettbewerb auf.
„Der Sieg bedeutet mir viel. Dass es ein Rekordsieg für mich wird wusste ich vor dem Spiel“, verriet Müller.
Und weiter: „Danach haben wir gelechzt. Ich freue mich für die Truppe und mein eigenes Gefühl. Wenn du als Sieger vom Platz gehst und so gut spielst, macht es Spaß. Wichtiger Schritt. Bedeutet zwar nichts für die Zukunft, aber das Weiterkommen im Pokal.
Insgesamt 63 Einsätze verzeichnet der Offensiv-Allrounder im Pokal jetzt, damit holte er Klub-Legende Sepp Maier ein.
Sofern er sich nicht verletzt, wird Müller im Pokal-Viertelfinale die Torwart-Ikone überflügeln – und auch in dieser Rangliste der alleinige Rekordhalter sein.