Ende gut, alles gut! Christian Streich ist nach seinem kleinen Disput mit Nationalspieler Jamal Musiala nicht nachtragend.

„Wenn du so ein Spiel verlierst, ist das doch die völlig logische Reaktion“, sagte der Trainer des SC Freiburg am Donnerstag zu der viel diskutierten Szene im Anschluss an die Pokal-Sensation bei Bayern München (2:1).

„Er will nicht, dass ihn jemand anfasst, weil er so mit der Situation beschäftigt ist. Das hätte auch ich sein können“, erklärte Streich weiter.

Trikotsammler Streich peinlich berührt

Musiala hat bereits versprochen, dass er als kleine Wiedergutmachung nach dem Ligaspiel am Samstag (15.30 Uhr – im SPORT1-Liveticker) in Freiburg sein Trikot an Streich übergeben möchte. Nach SPORT1-Informationen hatten sich die beiden schon am Dienstag in den Katakomben ausgesprochen.

„Er ist mir auch ab und zu ein bisschen peinlich, dass ich hier und da mal Trikots sammle“, sagte Streich: „Aber das mache ich für Kinder. Ich hänge die Trikots nicht in meinem Schlafzimmer auf.“

Der 20 Jahre alte Musiala hatte am Dienstag in der Nachspielzeit den Handelfmeter zum Freiburger Sieg verursacht.

Nach dem Pokal-Sieg gegen den FC Bayern kündigt Freiburg-Kapitän Günter an mit einem Kaltgetränk den Einzug ins Halbfinale zu feiern, Trainer Christian Streich erteilt allerdings ein Bier- und Weinverbot für die Spieler.

Nach dem Pokal-Sieg gegen den FC Bayern kündigt Freiburg-Kapitän Günter an mit einem Kaltgetränk den Einzug ins Halbfinale zu feiern, Trainer Christian Streich erteilt allerdings ein Bier- und Weinverbot für die Spieler.

Streich wollte das Offensivjuwel nach dem Abpfiff trösten, der sichtlich enttäuschte Musiala verweigerte aber den Handschlag und ließ den SC-Coach stehen.

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Mit Sport-Informations-Dienst