Julen Lopetegui ist nicht mehr Trainer von Real Madrid. Nach dem 1:5 im Clasico gegen den FC Barcelona zogen die Königlichen am Montag erwartungsgemäß die Reißleine.
Zuvor hatte sich Lopeteguis Vater Jose Antonio zu Wort gemeldet und die Klub-Verantwortlichen wegen ihrer Transferpolitik kritisiert.
Im Mittelpunkt seiner Kritik steht, dass kein adäquater Ersatz für Cristiano Ronaldo verpflichtet wurde. Der Superstar hatte die „Königlichen“ nach neun Spielzeiten mit 16 gewonnenen Titeln und 450 Toren im Sommer Richtung Juventus Turin verlassen.
Kein Ersatz für Ronaldo
Barca demütigt Real Madrid im Clasico mit einem 5:1. Julen Lopetegui bestimmt nach dem Debakel der Königlichen die Schlagzeilen. SPORT1 liefert ausgewählte Pressestimmen.
„Es war eine Rede von Neymar und anderen, aber niemand kam. Sie haben meinem Sohn 50 Tore gestohlen“, sagte Jose Antonio Lopetegui der spanischen Tageszeitung El Mundo: „Ronaldo war gut und er fehlt. Dem Team fehlt ein prominenter Torjäger. Sie haben keinen, keinen einzigen für ihn verpflichtet.“
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Sein Sohn habe sich mit den Spielern zufrieden geben müssen, die da waren. „Er sagt immer: ‚Ich habe großartige Leute, sie geben alles, was sie haben.’ Er beschuldigt die Spieler nicht. Aber wenn es kein geeignetes Material gibt, dann gibt es das nicht. Es war da, aber Ronaldo ist weg“, sagte er.
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Real Madrid steht in La Liga nach dem 10. Spieltag lediglich auf Tabellenplatz neun. Der Rückstand auf Tabellenführer FC Barcelona beträgt bereits sieben Punkte (DATENCENTER: Die Tabelle).