Mach die VAR-Revolution alles besser? Nicht, wenn es nach den BVB-Fans geht. Beim Spiel gegen den VfB Stuttgart am Samstagnachmittag zeigten die Dortmunder Anhänger in der gelben Wand ein entsprechendes Banner.

„VAR: Das Problem ist nicht die Transparenz, sondern die Existenz“, war darauf zu lesen. Seit vergangenen Wochenende läuft ein Pilotprojekt zum VAR-Modell. Demnach teilen Schiedsrichter ihre Entscheidungen per Headset über die Stadionlautsprecher den Zuschauern mit.

Die Fans des BVB protestierten beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart gegen die VAR-Neuerung
Die Fans des BVB protestierten beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart gegen die VAR-NeuerungDie Fans des BVB protestierten beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart gegen die VAR-Neuerung

Dies geschieht allerdings nur, wenn der Unparteiische für die Überprüfung einer Entscheidung am Monitor war oder wenn er eine Entscheidung nach VAR-Eingriff ändert. Vorbild dieser Neuerung ist die amerikanische Footballliga NFL.

DFL verspricht sich mehr Transparenz

Schon vor dem Spiel hatte BVB-Stadionsprecher Nobby Dickel die Neuerung erklärt, die nun auch in Dortmund angewandt wird.

Bis zum Saisonende läuft das Pilotprojekt. Die DFL verspricht sich davon mehr Transparenz. Die BVB-Fans sind hier aber anderer Meinung. Für sie scheint der VAR als Ganzes ein Problem zu sein.