Für Borussia Mönchengladbach endete das Jahr mit einer bitteren 1:2-Niederlage in Frankfurt, die als Blaupause für nahezu die gesamte Hinrunde dient.

Die Elf von Trainer Gerardo Seoane lag bis in die Nachspielzeit hinein mit 1:0 in Führung, ehe sie am Ende doch noch mit leeren Händen die Heimreise antreten musste.

Nach der Führung durch Maximilian Wöber (27.) brachte ausgerechnet der österreichische Abwehrchef mit einer Gelb-Roten Karte sein Team auf die Verliererstraße.

Weigl spricht Klartext

Aurelio Buta und Robin Koch sorgten für den nicht mehr für möglich gehaltenen Heimsieg der Hessen, die das Jahr auf Platz 6 abschließen, während Gladbach nur Zwölfter ist.

Das Kuriose: Die Borussia lag in elf von 16 Saisonpielen in Führung, brachte am Ende aber nur mickrige vier davon zum Erfolg. Nimmt man die vergangenen elf Partien, lag Mönchengladbach unglaubliche neun Mal vorne.

„Wir haben in dieser Saison schon mehrere Male eine Führung noch spät aus der Hand gegeben“, sagte Julian Weigl bei Sky. „Das kann mit einer jungen Mannschaft passieren, dennoch müssen wir uns auch in dieser Hinsicht weiterentwickeln. Das abzustellen, muss unsere Aufgabe für die Rückrunde sein.“

Für Seoane war die Unterzahl in der Schlussphase nicht unbedingt entscheidend. „Natürlich hatte der Platzverweis gegen Max Wöber einen Einfluss auf das Spiel“, sagte er zwar. „Allerdings hätten wir die beiden Szenen, die zu den Gegentoren geführt haben, auch mit einem Mann weniger viel besser verteidigen müssen.“