Der 1. FSV Mainz 05 hat mit einer kurzen Stellungnahme zu den Berichten zu seinem japanischen Neuzugang Kaishu Sano reagiert. Der Bundesligist bemüht sich um Aufklärung, kann aber noch keine Informationen liefern.

„Am späten Abend ist Mainz 05 von Meldungen aus japanischen Medien zu Neuzugang Kaishu Sano überrascht worden, wonach dieser in seiner Heimat inhaftiert worden sei“, heißt es in dem Statement des Vereins.

https://x.com/1FSVMainz05/status/1813448473116643487

Mainz bemüht sich um Aufklärung

Man könne diese Berichte „aufgrund fehlender Informationen noch nicht bewerten oder kommentieren. Wir bemühen uns um eine schnellstmögliche und umfängliche Aufklärung der Angelegenheit.“

Wie der japanische Sender NHK und weitere Medien berichten, ist der 23-jährige Sano zusammen mit zwei weiteren Männern in Tokyo verhaftet worden. Offiziell bestätigt ist das bisher nicht, im Raum steht den Berichten zufolge der Verdacht eines sexuellen Übergriffs auf eine Frau. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Sano war erst vor kurzem von den Kashima Antlers zum FSV gewechselt, am 21. Juli sollte er zum Trainingsstart erscheinen.

Den 05ern droht nun der nächste Fall für die Justiz – am Dienstag war bekannt geworden, dass der Verein im Verfahren mit dem Profi Anwar El Ghazi Berufung gegen das Urteil des Arbeitsgerichts Mainz einlegen wird.