Quarterback Drew Brees bleibt den New Orleans Saints aus der NFL erhalten.
Der 37-Jährige, wertvollster Spieler (MVP) beim Super-Bowl-Gewinn der Saints 2010, hat seinen Vertrag letztendlich um ein Jahr verlängert.
In den kommenden beiden Jahren soll Brees eine garantierte Summe von 44,25 Millionen Dollar (rund 39 Millionen Euro) verdienen. Sein bisheriger Vertrag wäre nach der kommenden Spielzeit ausgelaufen.
Um den Saints in dieser Saison noch etwas finanziellen Spielraum zu verschaffen, wurde ein Fünfjahresvertrag strukturiert, der nach 2017 keine Garantien aufweist und sich automatisch auflöst. Mit dem alten Vertrag hätte Brees 2016 mit 30 Millionen auf der Gehaltsliste zu Buche gestanden, so sind es „nur“ 20 Millionen.
2012 hatte Brees für die damalige Rekordsumme von 100 Millionen Dollar um fünf Jahre verlängert. Kein Quarterback hatte zuvor in der NFL-Geschichte ein solch hohes Gehalt bekommen.
Brees, Teamkollege des deutschen NFL-Profis Kasim Edebali, war in der vergangenen Spielzeit mit einem Raumgewinn von 4870 Yards durch Passspiel der erfolgreichste Quarterback der Liga. „Ich möchte für den Rest meiner Karriere hier spielen“, sagte Brees nach der Einigung kurz vor dem Saisonstart.
Deshalb enthält der neue Vertrag auch eine Klausel, die einen Trade verbietet.