Trost? Fehlanzeige!

Kamila Walijewa zeigte im Einzelwettbewerb eine fehlerhafte Kür und blieb am Ende über neun Punkte hinter der Bronzemedaille. Der Wirbel der vergangenen Tage war zu viel für die 15-Jährige, die aufgrund einer positiven Dopingprobe aus dem Dezember erst nach einem CAS-Urteil für den Wettbewerb startberechtigt war. (News: Alle aktuellen Infos zu Olympia 2022)

Am Ende fuhr sie unter Tränen vom Eis Richtung Bande, wo Eteri Tutberidse bereits auf sie wartete. Wer nun aber eine tröstende Umarmung ihrer Trainerin erwartet hatte, lag falsch.

Laut Eurosport fragte sie ihren Schützling lediglich: „Warum hast du aufgegeben? Erklär‘ es mir. Warum hast du aufgehört zu kämpfen? Du hast nach dem Axel aufgegeben. Warum?“ Von Mitgefühl oder Empathie keine Spur.

Kamila Walijewa verpasst Medaillenränge

Walijewa, die mit der Mannschaft Gold gewonnen hatte und bereits als Jahrhunderttalent gehandelt wird, muss sich damit mit 224,09 Punkten mit dem vierten Rang begnügen. Nach dem Kurzprogramm mit 82,16 Punkten noch auf Rang eins liegend, rutschte sie mit 141,93 Punkten in der Kür aus den Medaillenrängen. (DATEN: Alle Ergebnisse bei Olympia 2022)

Trotz des Dopingverdachts darf Kamila Walijewa beim Einzelwettbewerb in Peking starten. Das Sportschiedsgericht CAS entscheidet zugunsten der Russin und wirft damit Fragen um die Handhabung bei Doping auf.

Trotz des Dopingverdachts darf Kamila Walijewa beim Einzelwettbewerb in Peking starten. Das Sportschiedsgericht CAS entscheidet zugunsten der Russin und wirft damit Fragen um die Handhabung bei Doping auf.

Olympiasiegerin wurde Anna Schtscherbakowa (ROC/255,95 Punkten) vor Landsfrau Alexandra Trussowa (251,73) und der Japanerin Kaori Sakamoto (233,13). (SERVICE: Der Medaillenspiegel)

Nicole Schott landete am Ende mit 177,65 Punkten auf Rang 17.

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