Kuriose Szenen in Madrid: Anhänger von Atlético Madrid haben öffentlich ihre Trikots verbrannt.
Für gewöhnlich sind Fans verärgert über ihren Verein, wenn so etwas geschieht – doch nicht in diesem Fall: Eine bis Ende Juni laufende Abstimmung der Vereinsmitglieder hat zu dieser Reaktion geführt.
Atlético-Wappen wird geändert
Bei der Abstimmung wurde die Rückkehr zum alten Klub-Logo beschlossen. 56 Prozent der Vereinsmitglieder gaben ihre Stimme ab, von denen 88 Prozent für eine Änderung des Wappens stimmten.
Ab dem 1. Juli 2024 werden die Rojiblancos also wieder mit dem Vereinslogo auflaufen, dass sie bereits bis 2017 auf der Brust getragen hatten.
Diesen „Sieg“ feierten die Atlético-Anhänger auf ihre ganz eigene Art und Weise: Sie gingen auf die Straßen Madrids und verbrannten ihre Trikots mit dem ungeliebten Wappen.
Das störte die Fans am Logo
Den Fans ging es in erster Linie nicht um die Design-Änderungen des Logos an sich, sondern darum, dass der Wechsel im Jahr 2017 ohne Nachfrage bei den Anhängern vonstatten ging.
Damals gab es heftige Proteste gegen die Entscheidung, selbst Spieler und Trainer Diego Simeone befürworteten jetzt die Rückkehr zum alten Wappen.
Für die kommende Saison gibt es Verträge, die eingehalten werden müssen.
Deshalb werden die Rojiblancos erst zur Saison 2024/25 mit dem neuen alten Wappen antreten und die Fans können ihre verbrannten Trikots ersetzen.