Die deutschen Dressur-Reiterinnen liegen bei der WM in Caen (Frankreich) zur Halbzeit auf Goldkurs.
Die Equipe von Bundestrainerin Monica Theodorescu setzte sich nach zwei von vier Startern mit 152,400 Punkten an die Spitze. Zweiter sind die Niederlande (147,771), auf Rang drei folgt Großbritannien (145,902).
Im Dauerregen behielten Kristina Sprehe (78,814 Prozent) mit dem Hengst Desperados sowie Fabienne Lütkemeier (73,586) mit dem Wallach D’Agostino die Übersicht.
Sprehe ist nach dem ersten Tag auch Beste der Einzelwertung, Lütkemeier liegt auf Rang vier. „Beide sind mutig geritten. Die Ergebnisse sprechen für sich und geben uns die nötige Sicherheit“, sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu.
Am Dienstag wollen Isabell Werth mit Bella Rose und Helen Langehanenberg mit Damon Hill nachlegen, um die Enttäuschung von der letzten WM 2010 in Kentucky wettzumachen. Damals konnte die deutsche Equipe erstmals in der WM-Geschichte seit 1966 kein Team-Gold gewinnen.