Dieser Jubel sorgt für Wirbel!
Mittelstürmer Yago Cariello vom portugiesischen Erstligisten SC Portimonense hat seine 2:1-Siegtreffer gegen Vitória Guimaraes martialisch zelebriert.
Im Anschluss an den Treffer schnappte sich Cariello die Eckfahne, imitierte damit ein Maschinengewehr und feuerte symbolische Schüsse in Richtung der Gäste-Fans. Diese waren außer sich vor Wut und schimpften lautstark über den Brasilianer. Das Kuriose: Cariello sah für diesen Jubel nur die Gelbe Karte.
Für den kontroversen Jubel gab es offenbar auch einen Grund, wie Yago Cariello im Nachhinein über Instagram klarstellte.
„Heute haben wir uns alle übertroffen, aber ich habe nicht die Vitória-Fans ‚abgeschossen‘, die ich respektiere. Das war eine Reaktion auf die Rassisten, die meine Teamkollegen auf diskriminierende Weise angespuckt und beschimpft haben“, erklärte sich der Brasilianer.
Ob der Stürmer von Portimonense für diese Aktion noch nachträglich gesperrt wird, blieb zunächst offen.
Trotz der entschuldigenden Worte hat Gewalt(-verherrlichung) im Fußball keinen Platz – ebenso wenig wie Rassismus und Diskriminierung.
Der Tabellenvierte tritt am nächsten Spieltag auswärts gegen Maritimo Funchal an.