Seine Zeit in Hamburg ist Geschichte, doch so richtig kalt lässt Hakan Calhanoglu das Geschehene auch aktuell noch nicht. „Eigentlich bin ich ein selbstbewusster Typ, der vor niemandem Angst hat. Aber dennoch habe ich mich da schon manchmal gefragt: Was habe ich denn verbrochen“, offenbart der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen im Interview mit der „Hamburger Morgenpost“.
Der türkische Nationalspieler ist der Meinung, dass auch die großen Summen im Fußball dabei eine große Rolle gespielt hätte. „Es gibt viele Neider, ich merke das jetzt. Aber Neid muss man sich auch erarbeiten“, befindet der ehemalige Spieler des HSV recht deutlich. Viele Hamburger Anhänger hatten ihren ehemaligen Liebling nach dem Transfer als „Verräter und Söldner“ beschimpft â?? Anschuldigungen, die Hakan Calhanoglu nicht nachvollziehen kann.
Vor allem seine Verwandtschaft sei immer für ihn da gewesen, seiner Meinung nach ein wichtiger Faktor, um nach seiner Zeit beim HSV wieder zur Normalität zurückzukehren. „Ich danke meiner Familie, dass sie mich in dieser Zeit so unterstützt hat“, erklärt Calhanoglu, der teuerste Einkauf in der Vereinsgeschichte von Bayer Leverkusen.