Innenverteidiger Antonio Rüdiger vom VfB Stuttgart äußerte sich vor dem Testspiel der Schwaben gegen den türkischen Erstligisten Rizespor (ab 19.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) begeistert von der Zusammenarbeit mit seinem neuen Trainer Armin Veh.

„Er ist ein sehr positiver Typ, beobachtet viel und hat eine klare Ansprache“, meinte der U21-Nationalspieler im Trainingslager im Zillertal auf Nachfrage von SPORT1. „Jetzt sind wir in einer Phase, in der es mehr um die spielerischen Elemente geht und darum, dass er uns seine Spielphilosophie vermittelt.“

Veh hatte in Stuttgart zum 1. Juli die Nachfolge von Interimstrainer Huub Stevens angetreten (BERICHT: VfB mit Veh zurück in die Zukunft). Bereits zwischen 2006 und 2008 hatte der gebürtige Augsburger den VfB trainiert ? und 2007 zur Deutschen Meisterschaft geführt.

Er gilt als Fan der Spielweise des mit 1,90 Meter hochgewachsenen und robusten Abwehrspielers Rüdiger. Besonders begeistert soll er von den impulsiven Antritten Rüdigers bei Standards für den VfB sein.

Rüdiger schwärmt umgekehrt in den höchsten Tönen von Vehs‘ Trainingsarbeit. „Er hat ein sehr gutes Auge, unterbricht im Training immer wieder Spielsituationen, um uns das taktische Verhalten zu erklären“, schilderte der 21-Jährige. „Das alles mit einer Ruhe, aber mit Bestimmtheit.“

Er hofft, seine Spielweise unter Veh weiter verbessern zu können. Um dann einem Traum näher zu kommen: “ In die Nationalmannschaft schafft man es nur durch konstant gute Leistungen beim Verein und die möchte ich in den kommenden Monaten liefern“, erklärte er bei SPORT1.

Rüdiger debütierte am 14. Mai im Testländerspiel gegen Polen in seiner Heimatstadt im DFB-Team ? und wurde damals prompt zum „Man oft he Match“ gewählt. Zum Stamm der Mannschaft von Joachim Löw, die im Juli in Brasilien Weltmeister wurde, gehört der Sohn eines Deutschen und einer Afrikanerin aus Sierra Leone jedoch nicht.

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