Nach dem 4:2-Sieg der argentinischen Nationalmannschaft in Düsseldorf gegen Deutschland ist Argentiniens Presse zufrieden.

Die Niederlage gegen das DFB-Team im WM-Finale (0:1 n.V.) sei zwar dadurch nicht vergessen, aber zumindest gelindert, schrieb „La Razon“.

Manchester Uniteds Neuzugang Angel di Maria, der im WM-Finale verletzungsbedingt fehlte, wird für seinen starken Auftritt gegen die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw gelobt.

Die argentinischen Pressestimmen im Überblick:

„La Razon“: „52 Tage nach Rio hat Argentinien Rache genommen. Der Sieg macht die schmerzlichste Niederlage zwar nicht vergessen, aber er lindert. Als Messi fehlte, wurde Di Maria zur großen Figur.“

„La Prensa“: „Argentinien verprügelt den Weltmeister. Ohne Messi wurde Di Maria zum Autor der Geschichte. Drei Vorlagen und ein Tor sprechen für sich.“

„El Argentino“: „Das war eine gelungene Willkommensparty für Martino, und Di Maria hat sie zelebriert. Der ManUnited-Star überragte beim Sieg über den Weltmeister.“

„Diario Uno“: „Wer weiß, wie die Geschichte in Rio ausgegangen wäre, hätte Argentinien mit Di Maria auflaufen können? Di Maria setzte in Abwesenheit von Messi die Glanzpunkte.“

„Diario Popular“: „Zumindest hat die Wunde der WM mit dem Sieg begonnen zu heilen. Es war ein gutes Bild, das Argentinien im ersten Spiel unter Martino abgab.“