Mick Schumacher hat sich auf Social Media zurückgemeldet und dabei deutlich zu dem Angriff Russlands auf die Ukraine geäußert.
„Ich war während der Testfahrten auf Instagram ruhig, aber während sich dieser Krieg in der Ukraine entwickelte, fühlte es sich einfach nicht richtig an“, begann der Haas-Pilot seine Instagram-Story. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)
Schumacher fuhr fort: „Das ist absolut herzzerreißend. Ich sende mein tiefstes Mitgefühl und meine Unterstützung an alle Unschuldigen, die von diesem zerstörerischen Krieg betroffen sind.“
Der Sohn von Michael Schumacher bete dafür, „dass die unnötigen Handlungen der Gewalt aufhören.“ Seine Story versah er dazu noch mit dem Hashtag „IStandWithUkraine“. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)
Schumacher ohne Sponsoren-Farben unterwegs
Haas hatte sein Auto zum Abschluss der Testfahrten in Barcelona am Freitag in weißer Lackierung auf die Strecke geschickt, womit die Farben des russischen Titelsponsors Uralkali nicht sichtbar waren.
Der US-Rennstall, der normalerweise in den Farben der russischen Flagge Rot, Blau und Weiß antritt, prüft nun sogar die Trennung von seinem Titelsponsor. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)
„Wir müssen alle rechtlichen Fragen, über die ich nicht sprechen kann, in der kommenden Woche klären“, sagte Teamchef Günther Steiner am Freitag bei einer Pressekonferenz in Barcelona.
Verliert Mazepin sogar sein Cockpit bei Haas?
Auch Schumachers Teamkollege Mazepin erhielt von Steiner keine Garantie, sein Cockpit behalten zu dürfen: „Das muss gelöst werden. Nicht alles hängt von uns ab. Da sind Regierungen involviert.“
So könnte Mazepin über die offene Rechtsfrage mit Uralkali hinaus auch Probleme mit der Einreise in bestimmte Länder bekommen. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)
Sollte der 22-Jährige ausfallen, würde Haas auf Reservefahrer Pietro Fittipaldi zurückgreifen: „Wenn Nikita aus dem einen oder anderen Grund nicht fahren könnte, würde der erste Anruf an Pietro gehen.“