„Das erste Jahr für ihn wird sicher nicht leicht, die Umstellung ist groß.“ Harry Kane brauche „Zeit, den FC Bayern zu verstehen.“ Diese Worte stammen von niemand geringerem als Robert Lewandowski, der von 2014 bis 2022 für den deutschen Rekordmeister stürmte und sich alleine in diesem Zeitraum sechsmal zum Bundesliga-Torschützenkönig schoss.
Mittlerweile lässt sich zweifellos sagen: Lewandowski lag mit seiner Prognose, die er Anfang Oktober in einem Interview der Sport Bild tätigte, völlig daneben.
Anlaufschwierigkeiten kennt Kane nämlich überhaupt nicht! Auch beim 2:1 der Münchner gegen Galatasaray traf der Engländer doppelt, steht nun bei 19 Treffern und sieben Assists nach 15 Pflichtspielen – eine schlichtweg herausragende Zwischenbilanz.
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Kane überrollt auch die Bundesliga
Denn auch in der Bundesliga weiß Kane auf ganzer Linie zu überzeugen: Nach zehn Spieltagen verbucht der 30-Jährige dort satte 15 Tore. Zuletzt schnürte er gegen Darmstadt (8:0) und im Klassiker gegen Dortmund (4:0) zwei Dreierpacks in Folge.
Wackelt nun sogar der Rekord von Lewandowski, der die Bestmarke mit 41 Treffern in einer Bundesliga-Saison innehat?
Hochgerechnet käme der Sommer-Neuzugang am Ende der Bundesliga-Spielzeit auf ganze 51 Treffer, mit einer wohl so kaum zu haltenden Quote von 1,5 Toren pro Match. Aber: Macht Kane auf diese Art und Weise weiter, ist nichts auszuschließen.
Dass der englische Nationalspieler der ideale Mittelstürmer für die Bayern sei, leugnete Lewandowski allerdings nie. Vielmehr betonte der Pole, dass Kane „einer der besten Stürmer der Welt“ sei und „er dem Verein helfen“ werde, auch wenn es schwierige Phasen geben könne.