Mit Pascal Wehrlein fährt in der neuen Saison ein vierter Deutscher in der Formel 1.
Der DTM-Champion erhielt nach langen Verhandlungen ein Cockpit beim englischen Rennstall Manor. Der 21-Jährige geht mit Respekt und Vorfreude an seine neue Aufgabe.
„Die Formel 1 ist auf jeden Fall noch einmal eine andere Welt. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und dass mein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen ist“, sagte Wehrlein bei SPORT1.
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Stolzer Blick zurück
Der Sohn eines deutschen Vaters und einer mauritischen Mutter blickt aber auch mit Freude auf seine Zeit in der DTM zurück. „Die DTM hat mir so viel Spaß gemacht“, so Wehrlein, der in den letzten Jahren häufig im Mittelpunkt stand.
„Die Aufmerksamkeit steigt natürlich, vor allem in den letzten zwei, drei Jahren - seit ich in der DTM meinen ersten Rennsieg eingefahren habe und natürlich mit dem DTM-Titel letztes Jahr“, erklärt Wehrlein: „Als bekannt wurde, dass ich dieses Jahr Formel 1 fahren werde, wurde es natürlich nochmal deutlich mehr.“
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Qualifying-Format als Chance
Probleme bereitet ihm der Rummel nicht. „Mich freut das. Es ist auch eine Bestätigung, dass man vieles richtig gemacht hat. Ich habe das erreicht, was ich erreichen wollte, seit ich ein kleiner Junge mit fünf Jahren war“, sagt Wehrlein mit Genugtuung – und schickt eine Kampfansage hinterher: „Deswegen werde ich richtig Gas geben.“
Sein Team sieht er in der kommenden Saison gut gerüstet: „Ich glaube, dass Manor ein gutes Paket hat mit dem Mercedes-Motor, sie haben ein neues Auto gebaut. Deswegen glaube ich, dass wir einen großen Schritt nach vorne gemacht haben. Wir haben auch einige neue, gute Leute dazubekommen, was natürlich auch hilft.“
Das neue Qualifying-Format bezeichnet er als Chance für die Außenseiter. „Man kennt das Format nicht, es passieren dadurch Fehler und dadurch können wir natürlich profitieren“, so Wehrlein.