Bei den BOSS German Padel Open in Düsseldorf dürfen sich die spanischen Duos Ariana Sánchez und Paula Josemaría sowie Alejandro Galán und Juan Lebrón als Sieger feiern lassen.
Bei den Frauen setzten sich Sánchez/Josemaría mit 6:3 und 7:6 gegen das ebenfalls aus Spanien stammende Duo Gemma Triay und Marta Ortega durch. Bereits vor einer Woche standen sich die beiden Top-Teams in Madrid im Finale gegenüber – und wie in der spanischen Hauptstadt hatte auch diesmal wieder das Nummer-eins-Team der Welt das bessere Ende für sich.
Katharina Kleinfeldt und Anne Kamphausen blicken hinter die Kulissen der German Padel Open.
„Wir freuen uns sehr über den Sieg hier in Düsseldorf. Mit dem Gewinn des ersten WPT-Turniers auf deutschem Boden konnten wir ein kleines Stück Padel-Geschichte schreiben, das macht uns sehr stolz“, erklärten die Spanierinnen nach dem bereits zwölften Sieg in dieser Saison. Zudem wurde Sánchez noch zur Spielerin des Turniers gewählt.
Herren-Finale wird zur Machtdemonstration
Bei den Herren ließen Galán und Lebrón von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie an diesem Tag den Turniersieg davontragen würden. Am Ende prangte nach 72 Minuten ein 6:2 und 6:2 auf der Anzeigentafel.
Auch die Herrensieger waren sich des historischen Erfolgs in Düsseldorf bewusst. „Die Turnierpremiere in Deutschland gewonnen zu haben, bedeutet uns sehr viel.“ Zwar werde es keine große Partie geben, „aber nach dem Heimflug werden wir auf den Sieg sicher noch einmal anstoßen“.
Die German Padel Padel Open, die LIVE auf SPORT1 übertragen wurden, waren das erste Event der Word Padel Tour in Deutschland. Allein am Finalwochenende strömten über 5.000 Fans in die Mehrzweckhalle Castello.
Bei der Premiere der World Padel Tour in Deutschland setzten sich Alejandro Galán und Juan Lebrón im Finale der German Padel Open in Düsseldorf durch.
„Das Turnier hat das steigende Padel-Interesse zum ersten Mal auch für Deutschland messbar gemacht. Gleichzeitig ist das erst der Anfang. Für 2024 wird unsere Messlatte noch einmal deutlich höher liegen. Unser Ziel ist es, die Zuschauerzahlen zu verdoppeln“, erklärte Turnierdirektor Dominik Beier nach dem Event.