Andy Murray musste in seiner Karriere schon etliche Rückschläge einstecken, und doch hat er sich in ein neues Tief manövriert.
„Es war schrecklich“, offenbarte der Brite nach seiner Auftaktniederlage beim Masters 1000 in Monte Carlo. In nur 1:26 Stunden verlor der 35-Jährige mit 1:6, 3:6 in gegen den Australier Alex de Minaur und zeigte dabei eine schwache Vorstellung.
Der persönliche Auftakt in die Sandplatzsaison ist somit völlig missraten – und könnte unmittelbar wieder das Ende dieser markieren: „Ich muss lange mit meinem Team darüber nachdenken, wie es weitergeht.“
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„Ich war optimistisch, als ich auf den Sandplatz kam. Ich hatte in den letzten 10 Tagen ein gutes Gefühl mit meinem Körper, wenn man bedenkt, dass ich nicht viel auf Sand gespielt habe“, sagte der Schotte – und doch hagelte es zum Auftakt der Sandplatzsaison diese derbe Niederlage.
Fortgang der Sandplatzsaison von Murray offen
Murray musste konsterniert feststellen: „Nichts war gut daran. Ich weiß nicht genau, warum das so war. Offensichtlich habe ich in Miami kein gutes Match gespielt, und das hier war noch schlimmer als das.“
Er schob nach: „Es war ziemlich demoralisierend und so habe ich mich in meiner Karriere noch nicht so oft auf dem Platz gefühlt. Es war wirklich hart.“
Der 35-Jährige denkt sogar über einen drastischen Schritt nach: „Es geht darum, ob ich die Sandplatzsaison spiele oder ob ich sie verpasse. Ich muss lange mit meinem Team darüber nachdenken, was ich von hier aus mache, wo ich trainiere oder ob ich überhaupt auf dem Sandplatz bleibe“, quittierte der 35-Jährige.
Das wäre für seinen Weltranglistenplatz nicht ideal. Dort befindet sich der Schotte auf Rang 54. Um bei seinem Lieblingsturnier in Wimbledon gesetzt zu sein, müsste Murray sich jedoch noch unter die Top 32 vorarbeiten.
Ohne Sandplatzsaison wird dies aber kaum möglich sein.