Wirbel um Boris Becker: Die deutsche Tennis-Ikone wird entgegen der ursprünglichen Planung vorerst nicht persönlich bei den US Open in New York als TV-Experte vor Ort sein.

Aufgrund eines fehlenden Visums wird der 55-Jährige den Start des Grand-Slam-Turniers stattdessen aus einem Studio für Sportdeutschland.TV kommentieren.

„Ich sitze jeden Tag auf gepackten Koffern und warte, bis ich nach New York fliegen kann“, sagte Becker unmittelbar vor dem Start der ersten Runde der Hartplatz-Grand-Slams am Montagnachmittag deutscher Zeit bei Sportdeutschland.tv.

Der 55-Jährige betonte aber seine Zuversicht, in den kommenden Tagen in die US-Metropole reisen zu können. Er habe entgegen anders lautender Meldungen sowohl eine Medienakkreditierung als auch eine persönliche Einladung des Veranstalters USTA erhalten, sagte Becker.

„Mein Mandant hat fristgerecht das notwendige Visum für die USA beantragt und hofft auf eine zeitnahe Erteilung“, teilte Beckers Anwalt Christian-Oliver Moser zuvor bereits der Deutschen Presse-Agentur mit.

US Open: Becker kommentiert Thiem-Match

Becker kommentierte aus Deutschland bereits am Montag zum Auftakt der US Open gemeinsam mit Matthias Stach das Match zwischen dem früheren US-Open-Champion Dominic Thiem und dem Kasachen Alexander Bublik.

Ursprünglich sollte Beckers Einsatz bei den US Open sein erster TV-Job außerhalb Europas nach seiner Haftentlassung sein.

Vor etwa drei Wochen hatte Becker bei seiner Vorstellung als TV-Experte für die US Open noch betont, dass er persönlich vor Ort in New York sein werde und die Einreise geklärt sei.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)