Der Kampf um die Deutsch-Türken im Fußball zum Durchklicken
Nachdem sich Suat Serdar für das DFB-Team entschieden hatte, debütierte ein Schalker Mannschaftskollege nun für die Türkei. SPORT1 zeigt weitere prominente Fälle.
Nachdem sich zuletzt Suat Serdar für die deutsche Nationalmannschaft entschieden hatte, debütierte dagegen sein deutsch-türkischer Mannschaftskollege vom FC Schalke 04 nun für die Türkei in der EM-Qualifikation.
Gegen Argentinien feiert ein Duo Premiere, und es könnten noch mehr werden. SPORT1 zeigt alle Debütanten der Ära Löw – von Eintagsfliegen bis zu Weltmeistern.
Der in Gelsenkirchen geborene Ahmed Kutucu stand beim 2:0-Sieg in Andorra in der Startelf der Türken, war aber an keinem Tor direkt beteiligt und wurde dann kurz vor Schluss ausgewechselt.
Durch den Pflichtspieleinsatz in der EM-Quali ist nun klar, dass das 19 Jahre alte Knappen-Talent nur noch für die türkische Nationalmannschaft spielberechtigt ist, und ein Wechsel zum DFB-Team nun ausgeschlossen ist, was den türkischen Nationaltrainer Senol Günes freuen wird. Denn Serdars Entschluss für das DFB-Team erzürnte ihn.
Kutucu ist nicht der erste Deutsch-Türke, um den die beiden Verbände sich zanken. Immer wieder mussten sich Top-Fußballer mit Bezug zu beiden Ländern entscheiden – und immer wieder handelten sie sich Anfeindungen ein. SPORT1 blickt zurück: