Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic hat mit Sarkasmus auf das Angebot von Investor Lars Windhorst reagiert, die Mehrheits-Anteile an Hertha BSC zurückkaufen zu können.
„Wenn wir heute mal einen Spaß machen können, könnte man sagen: Für einen Euro nehmen wir alles zurück, das ist gar kein Problem. Aber das wird sicher nicht passieren“, sagte Bobic im Aktuellen Sportstudio im ZDF.
Die Hertha werde sich mit Windhorst und dessen Unternehmen Tennor weiterhin austauschen, so Bobic. „Fakt ist, das hat er angeboten. Trotzdem werden wir natürlich immer die Kommunikation mit ihm suchen, auch mit Tennor. Das haben wir auch in den letzten Wochen gemacht. Dann muss man am Ende des Tages sehen, was die Anteile wert sind“, sagte Bobic. Das Hertha-Präsidium werde sich zu der Causa „zu gegebenem Zeitpunkt“ äußern.
Windhorst hatte am 5. Oktober im Zuge der Spionage-Affäre um Ex-Präsident Werner Gegenbauer erklärt, sein Engagement als Investor beenden zu wollen. Dem Verein bot Tennor an, die Mehrheits-Anteile in Höhe von 64,7 Prozent zum Kaufpreis zurückzukaufen – die Hertha müsste dafür 374 Millionen Euro aufbringen.
Alles zur Bundesliga auf SPORT1:
nHERE SHOULD BE OZ VIDEO – EMBED IT AGAIN WITH VIDEO ID: 74F88743-52C7-435A-8C83-0FB2B4E5DDC1
nCAPTION: SPORT1 Bundesliga Classics: Tragödie im Hamburger Volksparkstadion
nDESCRIPTION: Am 09. Juni 1979 steht der HSV schon als Meister fest, ein Fest ist geplant. Doch nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern eskalieren Fans. Mit über 70 teilweise schwer Verletzten wird der Katastrophenalarm im Hamburger Volksparkstadion ausgerufen.