Kurz vor dem Ende der Partie zwischen den Phoenix Suns und den Brooklyn Nets ist es in der NBA zu tumultartigen Szenen gekommen. Beim 106:102-Erfolg der Suns geriet die Situation gut eine Minute vor der Schlusssirene aus den Fugen: Mehrere Spieler beider Teams lieferten sich eine heftige Rauferei.

Auslöser war eine Szene 1:23 Minuten vor dem Ende: Dillon Brooks hatte Phoenix mit zwei Freiwürfen mit 104:102 in Führung gebracht, wenig später eroberte Royce O’Neale den Ball für die Suns. In der Zone kam es daraufhin zu einem Gerangel, nachdem Brooks versucht hatte, Ziaire Williams nach dem Pfiff den Ball aus den Händen zu nehmen. Egor Demin reagierte prompt und schubste Brooks – der Funke sprang über.

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NBA: Eskalation und Rudebildung bei Suns vs. Nets

Binnen Sekunden standen zahlreiche Spieler dicht an dicht, es wurde geschoben und gestikuliert. Die Trainerstäbe beider Mannschaften stürmten mit auf das Feld, während die Unparteiischen versuchten, die unübersichtliche Situation zu deeskalieren.

Letztlich verteilten die Schiedsrichter mehrere technische Fouls: Egor Demin, Terance Mann von den Nets und Michael Porter Jr. wurden aufseiten der Nets bestraft, bei den Suns traf es Grayson Allen und O’Neale.

NBA: Nets bleiben in der Krise

Am Ausgang der Partie änderten die Tumulte aber nichts mehr. Phoenix brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

Mark Williams war mit 27 Punkten bester Werfer der Suns, Brooks steuerte 26 Zähler bei. Für Brooklyn ragte Porter Jr. heraus, der mit 36 Punkten seine persönliche Saisonbestleistung erzielte.

Sportlich bleibt die Lage für die Nets jedoch angespannt. Die vergangenen sechs Spiele gingen allesamt verloren, in den letzten 16 Partien gelangen nur zwei Siege.

In der Eastern Conference rangiert Brooklyn lediglich auf Platz 13. Phoenix hingegen behauptet im Westen Rang sieben.