Der schottische Zweitligist Raith Rovers hat sich nach zahlreichen Protesten um eine Vertragsauflösung von Neuzugang David Goodwillie bemüht. (FIXE TRANSFERS: Die Wintertransfers der Bundesliga-Klubs)

Hintergrund sei ein Zivilverfahren aus dem Jahr 2017, in dem Goodwillie von einer Frau wegen Vergewaltigung angezeigt wurde. Zu einem Strafverfahren kam es allerdings nie, lediglich zu Schadensersatz in Höhe von 100.000 Pfund.

Nach der Bekanntgabe der Verpflichtung Ende Januar protestierten die Fans gegen den Transfer, zudem trat die Spielführerin der Damenmannschaft zurück. Auch ein Sponsor, eine Krimiautorin, kündigte ihren Rückzug an.

Nach den Protesten entschuldigte sich der Verein und kündigte Gespräche mit dem Spieler an, um über eine Vertragsauflösung zu verhandeln.

„Bei unserer ursprünglichen Entscheidung haben wir uns viel zu sehr auf Fußballangelegenheiten konzentriert und nicht genug darauf, was diese Entscheidung für unseren Verein und die Gemeinschaft als Ganzes bedeuten würde“, sagte Vorstandsvorsitzender John Sim. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)

„Als Vorsitzender, als Vorstand und als Managementteam haben wir alle eine harte, aber wertvolle Lektion gelernt. Diese sehr unglückliche Episode ist etwas, das wir alle bitter bedauern und wir sind jetzt fest entschlossen, die Dinge in Ordnung zu bringen“, fuhr Sim fort. „Wir teilen den Wunsch, das Beste für unseren Verein zu tun und werden alles in unserer Macht Stehende tun, um das Vertrauen und die Zuversicht der Raith Rovers-Familie zurückzugewinnen.“