Deutschland muss weiter auf seinen nächsten Weltfußballer warten.
Ein Vierteljahrhundert nach Lothar Matthäus stehen unter den Top-3 in diesem Jahr Titelverteidiger Lionel Messi (29/Argentinien), sein Vorgänger Cristiano Ronaldo (31/Portugal) sowie Antoine Griezmann (25/Atlético Madrid).
Dies gab der Weltverband FIFA, der den Sieger am 9. Januar in Zürich küren wird, am Freitag bekannt.
Neben Ronaldo und Messi sind Real und Barca mit sieben weiteren Spieler bei der Wahl vertreten. Welche Deutschen sind nominiert? SPORT1 zeigt die Kandidaten
Die Weltmeister Manuel Neuer, Mesut Özil und Toni Kroos hatten es immerhin in die 23 Spieler umfassende Vorauswahl geschafft. Rekordnationalspieler Matthäus (1991) bleibt vorerst der einzige deutsche Weltfußballer.
Fans dürfen mitbestimmen
Gewählt wurde (bis zum 22. November) nun der Weltfußballer 2016 – mit einem reformierten Verfahren. Nach dem Vertragsende mit der französischen Fachzeitschrift France Football stimmten diesmal neben den Spielführern der Nationalmannschaften, den Nationaltrainern und 200 ausgewählten Journalisten auch die Fans ab.
Lionel Messi hat es wieder geschafft. Der Argentinier wurde zum sechsten Mal als Weltfußballer ausgezeichnet. SPORT1 zeigt alle bisherigen Titelträger.
Die Stimmen der Kapitäne und Trainer zählten zu 50 Prozent, genau wie die der Medienvertreter und Anhänger.
Behringer als Weltfußballerin nominiert
Während auch zu den besten drei Trainern (Claudio Ranieri/Italien, Fernando Santos/Portugal, Zinedine Zidane/Frankeich) kein Deutscher gehört, könnten die Frauen dank des Olympiasieges in Rio de Janeiro gleich doppelt abräumen.
Die ehemalige Bundestrainerin Silvia Neid darf neben Jill Ellis (USA) und Pia Sundhage (Schweden) bereits auf ihe dritte Auszeichnung zur Welttrainerin im Frauenfußball hoffen.
Weltfußballerin könnte Melanie Behringer (Bayern München) werden. Neben ihr befinden sich Carly Lloyd (USA) und Marta (Brasilien) unter den Top-3.