Bayern-Coach Julian Nagelsmann hat über den Verhandlungsstand bei Robert Lewandowski aufgeklärt – und dabei Schwierigkeiten eingestanden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Es wird medial manchmal so dargestellt, als ob diese Gespräche im Normalfall ganz leicht verlaufen“, sagte der 34-Jährige auf der offiziellen Bayern-Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)

Die Wahrheit sei aber: „Es wird nicht mehr sofort unterschrieben und der Markt ist hart. Es war mal deutlich leichter.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Mit seinen Worten schloss Nagelsmann auch Thomas Müller und Manuel Neuer ein, deren Verträge beim Rekordmeister ebenfalls bis 2023 gehen und die beide noch keinen neuen Kontrakt unterschrieben haben.

Nagelsmann spricht über Lewandowski und Co.

Nagelsmann wünsche sich bei allen dreien „eine schnelle Lösung“. Entgegen dem war zuletzt wieder über einen Abgang von Lewandowski spekuliert worden.

„Ich weiß, dass Lewandowski den FC Bayern München im Sommer verlassen will“, erklärte Ex-Bundesliga-Star Jan Aage Fjörtoft am Dienstag bei Sky.

Der Norweger brachte sogar seinen Landsmann Erling Haaland als Nachfolger ins Spiel.

Auch Michael Reschke, von 2013 bis 2017 Technischer Direktor beim FC Bayern, wollte im Münchner Merkur einen Abschied Lewandowskis nicht ausschließen.

Reschke: Nagelsmann in Lewandowski-Frage außen vor

An Optionen mangele es nicht, immerhin sei Lewandowski eine „Lichtgestalt. Wenn er plant zu wechseln, werden sich alle anderen internationalen Topklubs mit ihm beschäftigen“, so Reschke.

Nagelsmann selbst habe in dieser Frage übrigens wenig Einflussmöglichkeiten, ist sich Reschke sicher: „Eine Entscheidung von einer solchen wirtschaftlichen Tragweite ist so komplex, die wird – bei allem Respekt – nicht vom Willen Nagelsmanns abhängig gemacht werden.“

Während ein Abschied von Lewandowski nach SPORT1-Informationen tatsächlich keineswegs mehr ausgeschlossen ist, obwohl die Bayern ihn gerne halten würden, ist der Rekordmeister nicht bereit, das bis zu 300 Millionen Euro schwere Haaland-Gesamtpaket zu stemmen.

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