Die Geschichte von Lusia Harris hat einen Oscar gewonnen.

Die vor rund zwei Monaten verstorbene Basketballspielerin hatte als erste Frau bei den Olympischen Spielen 1976 einen Korb gemacht – ihre Story war in dem Kurzfilm „The Queen of Basketball“ verewigt worden. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Und dieser ist nun mit einem Academy Award ausgezeichnet worden. Produziert wurde der 22-minütige Streifen unter anderem von Ex-NBA-Star Shaquille O‘Neal und dem aktuellen Warriors-Profi Steph Curry. Sie dürfen sich nun Oscar-Gewinner nennen.

Regisseur fordert Freilassung von Griner

Entgegengenommen wurde der Oscar von Regisseur Ben Proudfoot. Bei der Preisverleihung sagte der Filmemacher: „Falls es jemals Zweifel gab, dass es für weibliche Athleten ein Publikum gibt oder darüber, ob ihre Geschichten wertvoll oder unterhaltsam oder wichtig sind … lasst diesen Academy Award darauf die Antwort sein.“

Harris‘ Geschichte wurde erst durch den Film wieder in Erinnerung gerufen. Selbst „Shaq“ wusste zunächst nicht von ihr. (DATEN: Alle Tabellen der NBA)

Proudfoot nutzte den Moment bei seiner Dankesrede derweil, um auf einen weiteren weiblichen Basketball-Star aufmerksam zu machen. Er forderte die Freilassung von der US-amerikanischen Olympiasiegerin Brittney Griner, die in Russland verhaftet wurde – ihr drohen bis zu zehn Jahre Haft. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

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