Geht er als Co-Trainer von Julian Nagelsmann zu Paris Saint-Germain?

Thierry Henry hat zu den anhaltenden Gerüchten um seine Person Stellung bezogen. Am Rande des Champions-League-Siegs von Manchester City erklärte der TV-Experte, wie es zu den Spekulationen gekommen war.

Zunächst beteuerte der einstige Weltklassespieler bei CBS: „Ich habe gesehen, dass eine Menge Leute für mich gesprochen haben, während ich mit niemandem gesprochen habe. Mit niemandem.“

Henry war als möglicher neuer Assistent von Nagelsmann gehandelt worden. Dieser wiederum gilt als möglicher Kandidat auf die Nachfolge von Cheftrainer Christophe Galtier bei PSG.

Henry macht die Tür nicht ganz zu

Henry verriet, dass er jüngst mit einem Journalisten gesprochen habe, der einen Artikel zu seiner Tätigkeit bei CBS verfasst habe.

Dabei sei es auch um seine noch nicht geklärte Zukunft bei dem US-Sender gegangen. Der Journalist habe aus seiner Antwort eine Verbindung zu PSG hergestellt. Was Henry als „unangebracht“ betitelte.

„Er hat mich nach dem Klub gefragt und ich habe ihm gesagt: Es stimmt nicht!“, meinte Henry weiter.

Aber: Eine endgültige Absage an PSG wollte er sich dann doch nicht entlocken lassen. Mit einem Grinsen erklärte er noch: „Also: Im Moment bin ich hier. Aber wir werden uns zusammensetzen und reden müssen.“

Nkunku kann sich Nagelsmann bei PSG vorstellen

Nach Informationen von SPORT1 laufen die Gespräche zwischen Nagelsmann und Paris. Der ehemalige Bayern-Coach kann sich ein Engagement in der Ligue 1 durchaus vorstellen – wie übrigens auch einer seiner ehemaligen Spieler.

„Es überrascht mich nicht, dass sich ein Verein wie PSG für ihn interessiert“, sagte Christopher Nkunku, mit dem Nagelsmann bei RB Leipzig zusammengearbeitet hatte, bei einer Pressekonferenz der französischen Nationalmannschaft.

„Er ist ein Trainer, der sich auf Fußball und Taktik konzentriert. Er ist ein sehr anspruchsvoller Trainer, er liebt Offensivfußball mit vielen Toren, wenn seine Mannschaft viele Chancen kreiert und sich oft im gegnerischen Strafraum aufhält“, führte der Stürmer aus.

In den nächsten Wochen wird sich entscheiden, ob er mit seiner Idee vom Fußball tatsächlich bei PSG antreten wird – dann vielleicht mit oder ohne Henry.