Schlimme Szenen im Hamburger Amateurfußball!
In der Bezirksliga Hamburg Nord hat ein Spieler der dritten Mannschaft des FC St. Pauli beim Top-Spiel gegen den HFC Falke die Nerven verloren und einen Widersacher mit einem brutalen Schlag krankenhausreif geprügelt.
In der 50. Minute war es nach einem Zweikampf an der Eckfahne zunächst zu einer minutenlangen Rudelbildung gekommen. Daraufhin sahen gleich zwei Paulianer, ein HFC-Akteur und ein Betreuer aus Falke die Rote Karte.
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Ein eigentlich unbeteiligter St.-Pauli-Akteur rastete dann jedoch aus und schlug einen Falker Ersatzspieler nieder, der danach ins Krankenhaus befördert werden musste.
Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, erlitt das 31 Jahre alte Opfer eine Gehirnerschütterung und eine Fraktur in der Augenhöhle.
Der Täter muss sich nun mit einer Strafanzeige des Falke-Spielers auseinandersetzen.
Falke-Präsident geschockt nach Prügelei
„Wir sind alle geschockt. Auch die St. Pauli-Verantwortlichen, die sich mehrfach entschuldigt haben“, sagte Falke-Präsident Timo Oehlenschläger dem Hamburger Abendblatt und schrieb auch auf Facebook: „Man merkte glaubhaft, wie unangenehm dieser Vorfall den Braun-Weißen war.“
Für den niedergeschlagenen Falke-Spieler werden die Folgen noch länger zu spüren sein, er muss laut Oehlenschläger operiert werden.
Da war es auch nur ein geringer Trost, dass Falke am Ende mit 3:0 die Oberhand behielt.