Diese Niederlage hat sehr offensichtlich genagt an Peter Wright.
Am 13. Spieltag der Darts Premier League (LIVE auf SPORT1) schaltete „Bully Boy“ Michael Smith auf dem Weg zu seinem zweiten Tagessieg der laufenden Saison den schillernden „Snakebite“ mit 6:2 aus.
Nach dem Duell zweier Weltmeister war der Ally-Pally-Sieger von 2020 und 2022 ordentlich angefressen. Zwar gab er dem amtierenden WM-Champion nach der Niederlage noch die Hand, würdigte Smith dabei jedoch keines Blickes.
„Ja, das war ein bisschen seltsam“, reagierte Smith im Anschluss in einem von Online Darts veröffentlichen Interview: „Er hat in dem Spiel nicht ausgesehen wie Peter Wright. Vielleicht war er von sich selbst enttäuscht und hat es an mir ausgelassen. Aber das ist sein Problem, ich muss mich auf meinen Job konzentrieren und das ist mir dann ja gelungen.“
Bereits vorher sei Smith aufgefallen, dass sich sein Gegenüber sonderbar verhalten hatte. „Schon als ich auf die Bühne gekommen bin, hat er mich angemacht.“ Er habe darauf nicht reagiert. Er habe sich selbst nichts vorzuwerfen, denn „ich habe nichts gemacht“, versicherte die aktuelle Nummer eins der PDC Order of Merit.
Wrights verkorkste PL-Saison 2023
Wrights Tag hatte mit einem 6:3-Sieg über den schon am Wochenende schwächelnden Michael van Gerwen gut begonnen, dann jedoch folgte der nächste Nackenschlag in einer bislang verkorksten Premier-League-Saison.
Der zweimalige Weltmeister konnte bisher nur einmal ein Tagesfinale erreichen – am 10. Spieltag, als er 5:6 gegen Jonny Clayton unterlag.
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Ansonsten stehen für den 53-Jährigen lediglich drei Halbfinalteilnahmen und ganze neun Niederlagen im ersten Tagesduell zu Buche. In der Tabelle liegt er damit auf dem achten und letzten Platz. Seine zweite PL-Finalteilnahme nach 2017 ist damit schon lange ad acta gelegt.