Call of Duty, Crash Bandicoot, Overwatch, World of Warcraft, StarCraft, Diablo und vieles mehr – die Liste an namhaften Spielen aus dem Hause Activision Blizzard ist lang und äußerst prestigeträchtig. Das sieht wohl auch Microsoft so, weshalb das Unternehmen bereits 2019 verlauten ließ, das Entwicklerhaus unter der Führung von Robert Kottick für sagenhafte 69 Milliarden US-Dollar aufzukaufen und dem eigenen Portfolio hinzuzufügen zu wollen.
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Nun wurde dem Unterfangen jedoch ein herber Dämpfer verpasst, da sich die britische Behörde Competition and Markets Authority (CMA) gegen einen Kauf ausgesprochen hat. Laut der CMA würde die Übernahme durch Microsoft dem Redmonder-Unternehmen besonders im Bereich des Cloud-Gamings eine dominante Position auf dem Markt verschaffen und die Konkurrenz unterdrücken.
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„Wir halten an unserer Übernahme fest!“
Microsoft bietet im Zuge des Gamepass die Möglichkeit an, Spiele ohne Installation von der Xbox oder einem Computer aus direkt zu starten und zu spielen. Durch die Akquirierung von Activision Blizzard würden aller Voraussicht nach auch Titel wie Call of Duty diesem Angebot hinzugefügt werden, das insbesondere bei der direkten Konkurrenz wie Sony sauer aufstoßen dürfte.
Microsofts Präsident Brad Smith hatte sich bereits öffentlich zum Vorgehen der CMA geäußert. „Wir halten an unserer Übernahme fest und werden Berufung einlegen!“.