Bei der Fecht-WM in Kasan stehen alle deutschen Degendamen im Hauptfeld.

Die zweimalige Europameisterin Imke Duplitzer (5:0-Siege), die Olympiazehnte Monika Sozanska (Leipzig/5:1) und Ricarda Multerer (Heidenheim/5:1) schafften nach souveränen Leistungen den Sprung in die Medaillenentscheidung der besten 64 am Sonntag.

Die Peking-Olympiasiegerin Britta Heidemann (Leverkusen) war als Weltranglistensiebte ohnehin gesetzt.

„Es lief alles gut, der Trainer ist zufrieden“, sagte Duplitzer, die wie bei der EM in Straßburg nur im Einzel startet.

Nach ihrer „Poolrunde“ war die 38-Jährige direkt für die besten 64 qualifiziert. Sozanska bezwang im entscheidenden Gefecht Chu Ka Mong aus Hongkong 8:3, Multerer gewann 15:10 gegen Lizzie Assi (Venezuela).

„Es hat sich gezeigt, dass alle sehr gut drauf sind“, sagte Bundestrainer Piotr Sozanski.

Am Freitag kommt es in der russischen Millionenstadt zu den ersten Entscheidungen. In den Säbeldisziplinen werden die ersten Medaillen vergeben. Vor allem bei den Herren darf auch der DFeB auf Edelmetall hoffen.