Lionel Messi beim FC Getafe?
Was wie eine Vorstellung klingt, die selbst für ein Videospiel unrealistisch erscheint, wäre beinahe Realität geworden.
Zumindest behauptet das Getafe-Präsident Angel Torres.
Getafe wollte Messi ausleihen
Im Jahr 2005 hatte Messi, der 2004 sein Debüt für den FC Barcelona gegeben hatte, bereits nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht.
Ein Argentinier könnte für ManUnited die Alternative für Sancho sein. Schalke steht kurz vor der Verpflichtung eines irischen Nachwuchstorwarts. Der SPORT1-Transfermarkt.
Neben Juventus Turin hatte auch der FC Getafe großes Interesse an Messi und wollte das argentinische Supertalent ausleihen.
„In Messis erstem oder zweitem Jahr bei Barcelonas Profi hatten wir beinahe einen Deal, ihn leihweise nach Getafe zu holen“, erklärte Torres der Marca: „Doch am Ende lehnte Rijkaard (der damalige Coach Frank Rijkaard, Anm. d. Red.) ab.“
Ausgerechnet gegen den Madrider Vorstadtklub erzielte Messi wiederum 2007 in der Copa del Rey eines der schönsten Tore seiner Karriere.
Getafe sollte Guardiola bekommen
Laut Torres gab es aber eine weitere Anekdote in Verbindung mit seinem Klub, die einen Top-Namen beinhaltet: Pep Guardiola.
Nach dem ersten Einsatz bei Barcas Profis soll Trainer Johan Cruyff zu ihm gesagt haben: "Du bist langsamer als meine Oma". Er war vielleicht langsam, aber er prägte als Spieler eine Ära.
Als Barcelona 2008 nach einem Ersatz für den scheidenden Rijkaard suchte, war Torres in Gesprächen mit Barcas damaligem Sportdirektor Txiki Begiristain.
„Die Idee war, dass Laudrup (der damalige Getafe-Trainer Michael Laudrup, Anm. d. Red.) Barcelona übernimmt und wir Guardiola von ihrem B-Team als Ersatz bekommen“, berichtete Torres.
Joan Laporta bewirbt sich 2021 um eine zweite Periode als Präsident des FC Barcelona. Am liebsten hätte er dafür Pep Guardiola zurück.
Der damalige Barca-Präsident Joan Laporta sei nicht vollends von Guardiola überzeugt gewesen. Am Ende gab Laporta dem früheren Barca-Star doch eine Chance – und sollte es nicht bereuen.