Die deutschen Volleyballerinnen haben auf dem Weg zu einer möglichen Titelverteidigung das Final-Hinspiel der European League in der Türkei mit 1:3 (15:25, 23:25, 25:16, 21:25) verloren.

Vor dem Rückspiel am Samstag (ab 12.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) in Rüsselsheim stehen die DVV-Frauen damit unter Siegzwang.

Das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti benötigt nun einen 3:0- oder 3:1-Sieg, um zumindest einen sogenannten „Golden Set“ bis 15 Punkte direkt im Anschluss an das Rückspiel zu erzwingen.

„Wir wollen uns gut vorbereiten auf das Rückspiel“, sagte Guidetti nach dem Spiel und erklärte: „Ich glaube an unsere Chance und an den Finalsieg. Dazu müssen wir nur unsere Fehlerzahl reduzieren.“

Beim Hinspiel in Bursa waren Jennifer Geerties (13), Lisa Izquierdo und Jennifer Pettke (12) punktbeste deutsche Spielerinnen.

Bei den Gastgeberinnen hatte Yeliz Basa mit 18 Punkten entscheidenden Anteil am Sieg.

Gehandicapt durch den Ausfall von Diagonalspielerin Louisa Lippmann (Fingerverletzung) und die zu Beginn der Partie geschonte Lena Stigrot (Übelkeit) gerieten die deutschen Frauen schnell ins Hintertreffen.

Vor allem auch dank eines Blockverhältnisses von 7:0 zugunsten der Türkinnen war der erste Satz schnell entschieden.

Im zweiten Durchgang gestaltete das DVV-Team die Partie bereits offener, ehe mit einer erneuten Leistungssteigerung der dritte Satz gewonnen werden konnte.

Nach einer frühen Drei-Punkte-Führung im vierten Satz schienen Guidettis Schützlinge die Partie zu drehen, mussten sich am Ende aber doch mit 1:3 geschlagen geben.

„Schade, dass wir den vierten Satz hergegeben haben“, trauerte der Bundestrainer im Anschluss einer verpassten Chance nach:

„Im ersten Satz waren wir nicht auf dem Court, aber das kann passieren mit einer jungen Mannschaft, die ihr erstes Finale spielt. Danach haben wir uns gesteigert, aber letztlich haben wir zu viele Fehler gemacht.“

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