Weltmeister Marc Márquez hat sich bei seinem MotoGP-Comeback teuer verkauft und im Sprint von Mugello gepunktet. Der Spanier, zuletzt nach einer Doppel-OP außer Gefecht, belegte mit seiner Ducati den fünften Platz. Márquez war vor drei Wochen im Sprint von Le Mans gestürzt und hatte den Frankreich-GP sowie das folgende Rennwochenende in Barcelona/Spanien verpasst.
Beim Doppelsieg für Aprilia triumphierte Raúl Fernández zum ersten Mal in seiner Karriere im Sprint. Der Spanier gewann vor seinem Landsmann Jorge Martín, der Rekordsieger bei den Kurzrennen der Königsklasse konnte die Chance auf seinen 19. Erfolg nicht nutzen. Martín verkürzte aber auf der siebten WM-Station den Rückstand in der Gesamtwertung zu seinem Teamkollegen und Spitzenreiter Marco Bezzecchi, der Italiener wurde nach elf Runden Vierter.
Bezzecchi hat vor dem Großen Preis von Italien am Sonntag (14.00 Uhr/Sky) noch zwölf Punkte Vorsprung (148:136) auf Martín, der im Training mit 368,6 km/h einen Höchstgeschwindigkeitsrekord für die MotoGP aufgestellt hatte.
Titelverteidiger Márquez hatte in Le Mans einen Bruch des fünften Mittelfußknochens am rechten Fuß erlitten. Einen Tag später wurde der 33-Jährige operiert, auch ein Problem an der Schulter wurde versorgt. Sein jüngerer Bruder Àlex war nach einem schlimmen Abflug in Barcelona nicht am Start.