Berater Marc Kosicke hat das nächste Gerücht um seinen Klienten Jürgen Klopp klar dementiert. „Es nervt“, sagte Kosicke bei Sky. Zuvor hatte Real Madrids Präsidentschaftskandidat Enrique Riquelme angekündigt im Falle einer Wahl Klopp zum Trainer des spanischen Fußball-Rekordmeisters machen zu wollen. „Jürgen Klopp ist glücklich in seiner Rolle bei RedBull und hat keine Ambitionen, als Trainer in einem Klub zu arbeiten“, sagte Kosicke.

Klopp hatte zuletzt immer wieder erklärt, dass er kurzfristig nicht ins Trainergeschäft zurückkehren möchte. Seit Januar 2025 fungiert der 58-Jährige als Global Head of Soccer bei Red Bull.

Laut Riquelmes Wahlkampfteam deuten Gespräche jedoch darauf hin, dass Klopp möglicherweise zu Verhandlungen bereit ist. Real brauche einen Coach, der „Leistung, Zusammenhalt und Wertschätzung für gute Arbeit“ zurückbringe, hieß es in einem Schreiben, das mit den Worten endet: „Dieser Trainer ist Jürgen Klopp.“

Riquelme werde nach einer erfolgreichen Wahl zusammen mit dem designierten Sportdirektor Raúl das Gespräch mit Klopp suchen, heißt es weiter. Riquelme tritt am Sonntag gegen Amtsinhaber Florentino Pérez an. Beide Kandidaten hatten zuletzt im Werben um Stimmen immer wieder prominente Neuzugänge versprochen. Der bevorzugte Trainer von Pérez ist José Mourinho.