Der deutsche Basketball-Star Dennis Schröder treibt den Kampf seiner Löwen Braunschweig um eine Bundesliga-Wildcard voran und wirbt um Unterstützung für den sportlich abgestiegenen Verein. „Wir brauchen auf jeden Fall den Support unserer Sponsoren. Aber natürlich bin ich bereit, meinen Beitrag zu leisten, und das weiß auch jeder“, wird Hauptgesellschafter Schröder in einer Mitteilung auf der Klub-Homepage zitiert.
Der Welt- und Europameister habe „bis dato über zwei Millionen Euro in die Basketball Löwen investiert, und ich werde auch jetzt alles Mögliche tun, damit wir den erforderlichen Betrag für die Wildcard aufbringen“, sagte Schröder, der nach dem Playoff-Aus der Cleveland Cavaliers in der NBA derzeit in der Sommerpause weilt.
„Niemand in unserem Klub ist mit der vergangenen Saison zufrieden. Umso dankbarer bin ich unseren Partnern, dem Mitgesellschafter Oskar Kämmer Schule und den Fans, die uns alle seit vielen Jahren begleiten, auch in schwierigen Zeiten immer an unserer Seite stehen und nun ihren Beitrag dazu leisten, den Basketball-Standort Braunschweig erstklassig zu halten“, sagte Schröder.
Für 2026/27 ist einer der 18 Plätze in der höchsten Spielklasse noch frei, da in den Bozic Estriche Kirchheim Knights ein Klub im Playoff-Finale der 2. Liga (ProA) steht und dort mit 1:0 führt, der keinen Lizenzantrag für die BBL gestellt hat. Es wird nur Gegner Phoenix Hagen aufsteigen, sollte der Klub die Lizenz erhalten.
Am Mittwoch begann eine zehntägige Frist, innerhalb dieser Zeitspanne müssen die Klubs ihre Bewerbung mit den erforderlichen Unterlagen und Nachweisen einreichen. So sind im Rahmen des Prozesses unter anderem 800.000 Euro fällig. Braunschweig ist dafür auf Sponsoren angewiesen, der Klub spricht allerdings von einer „positiven Zwischenbilanz“ des Verfahrens: „Auf Grundlage der bislang geführten Gespräche und der bereits vorliegenden Zusagen wird in der kommenden Woche der finale Finanzierungsplan für die Beantragung der Wildcard ausgearbeitet und bei der BBL GmbH eingereicht.“