Biathletin Janina Hettich-Walz ist beim Weltcup in Otepää deutlich hinter ihrer guten Leistung vom Vortag geblieben. In der Verfolgung über zehn Kilometer reichte es am Samstag mit einem enttäuschenden 26. Rang wieder nicht für einen ersehnten Podiumsplatz, den sie tags zuvor im Sprint hauchdünn verpasst hatte.
Vanessa Voigt schaffte es derweil nach einer starken Leistung noch unter die besten zehn. Die 28-Jährige schoss zwar drei Fehler, machte aber mit einer starken Performance in der Loipe auf sich aufmerksam.
Voigt: „Kopf ein bisschen gestreikt“
„Ich habe es gestern ruhig angehen lassen, mal die Füße hochgelegt und mich heute einfach sehr gut gefühlt“, sagte Voigt am ARD-Mikrofon nach ihrer Aufholjagd und der viertbesten Laufzeit.
Dabei wäre vor dem letzten Schießen sogar noch ein Podestplatz in Sichtweite gewesen. „Beim letzten Schuss wusste ich dann es kann schon gut weit nach vorne gehen, dann hat der Kopf so ein bisschen gestreikt“, gestand Voigt im Anschluss an das Rennen am ARD-Mikrofon.
Den Tagessieg sicherte sich bei Sonnenschein und starkem Wind Verfolgungs-Olympiasiegerin Lisa Vittozzi (Italien/2 Strafrunden) vor der Finnin Suvi Minkkinen (1 Strafrunde/0:44,9 Minuten) und der französischen Weltcupführenden Lou Jeanmonnot (1/0:45,9).
Biathlon: Deutsche verbessern sich
Erfreulich war aus deutscher Sicht neben dem Auftritt von Voigt (3/1:51,5) auch der ihrer Teamkollegin Julia Tannheimer (4/+2:23,1). Beide machten einige Positionen gut. Voigt schob sich 18 Plätze vor, Tannheimer (14.) verbesserte sich um 15 Positionen. Marlene Fichtner (5/+3:32,5 Minuten), Selina Grotian (5/4:00,8) und Julia Kink (6/+4:56,7) lagen wie im Sprint allesamt deutlich zurück.
Bei den Biathleten hatte Nawrath zuvor seine gute Ausgangsposition aus dem Sprint ebenfalls vergeben, fiel aber nicht ganz so weit zurück wie Hettich-Walz.
Am Sonntag runden dann die Single-Mixed- (12.35 Uhr) und die Mixed-Staffel (14.40 Uhr) (im LIVETICKER) die Wettbewerbe in Otepää ab, hierbei geht es wieder um wichtige Punkte in der Nationenwertung. Ab Donnerstag findet dann am legendären Holmenkollen in Oslo das Saisonfinale statt.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)