Auf den Eklat folgt eine fette Strafe! Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni müssen nach ihrem Handgemenge eine Strafe von jeweils 500.000 Euro zahlen. Diese Summe stellt eine „nie dagewesene Strafe“ in der Geschichte von Real Madrid dar, schreiben mehrere spanische Medien.

Die Königlichen machten die Bestrafung in einer Pressemitteilung öffentlich. Beide Spieler hätten in Gesprächen „ihr völliges Bedauern für das, was passiert ist“ ausgedrückt. Zudem hätten sich die Spieler gegenseitig entschuldigt.

Federico Valverde im Gespräch mit Aurélien Tchouaméni
Federico Valverde im Gespräch mit Aurélien TchouaméniFederico Valverde im Gespräch mit Aurélien Tchouaméni© IMAGO/Pressinphoto

„Sie haben sich außerdem beim Verein, ihren Teamkollegen, dem Trainerstab und den Fans entschuldigt. Beide Spieler haben zudem klar gesagt, dass sie die von Real Madrid ausgesprochenen Sanktionen annehmen“, schrieb der Klub weiter.

Real-Spieler reagiert auf Strafe

Für den Verein sei nach der internen Aufarbeitung eine „finanzielle Strafe von fünfhunderttausend Euro“ angemessen: „Damit ist das entsprechende interne Verfahren abgeschlossen“.

Tchouaméni äußerte sich in einem eigenen Statement: „Ich nehme die Strafe des Klubs zur Kenntnis und akzeptiere sie“, sagte er und drückte außerdem sein Bedauern für die Vorfälle aus. Er bestätigte, dass er sich beim Team entschuldigt habe: „Wir bleiben eine Familie – manchmal mit Meinungsverschiedenheiten, aber wir müssen unsere Ziele immer über alles stellen.“

Real-Stars Valverde und Tchouaméni waren gewaltsam aneinander geraten

Zuvor war es am Donnerstag zwischen Valverde und Tchouaméni auf dem Trainingsgelände so richtig eskaliert. Laut einem Bericht der Marca musste Valverde nach einem heftigen Zusammenstoß mit Aurélien Tchouaméni sogar ins Krankenhaus.

Wie Real am späten Donnerstagabend mitteilte, hat sich Valverde bei dem besagten Streit ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Das sei bei einer Untersuchung durch die medizinische Abteilung der Königlichen festgestellt worden.

Auslöser des Zoffs soll laut Marca eine verweigerte Geste am Morgen gewesen sein: Valverde habe Tchouaméni den Handschlag verweigert, die Stimmung sei sofort gekippt. Die ohnehin angespannte Atmosphäre in Valdebebas entlud sich laut dem Bericht nach der Einheit in einer weiteren, intern als „sehr ernst“ bewerteten Auseinandersetzung.

Teamkollegen und Mitglieder des Staffs mussten demnach eingreifen, um die beiden Mittelfeldspieler zu trennen. In dem Gerangel erlitt Valverde – offenbar unbeabsichtigt und nicht ausgelöst durch einen Schlag seines Teamkollegen – eine Prellung samt Platzwunde.

Jetzt hat die Auseinandersetzung für beide Streithähne also auch noch enorme finanzielle Konsequenzen. Sportliche Folgen bleiben dagegen aus.

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