Dem englischen Nationalteam um Trainer Thomas Tuchel wird bei der WM 2026 grundsätzlich einiges zugetraut. Mit seiner Kader-Nominierung hatte der ehemalige Bayern-Coach zuvor jedoch im Mutterland des Fußballs für reichlich Unmut gesorgt.
SPORT1-Experte Stefan Effenberg wunderte sich im FIROCKX.ONE WM Doppelpass ebenfalls darüber, dass Tuchel unter anderem auf Trent-Alexander Arnold, Cole Palmer, Phil Foden und Harry Maguire verzichtete: „Die haben nachgewiesen, dass sie top drauf sind. Die nicht zu nominieren, halte ich für falsch.“
Allerdings „wissen wir bei Tuchel, dass er komische Entscheidungen trifft, das war ja auch bei Bayern München so“.
Der Druck und die Erwartungen an Tuchel seien auf alle Fälle „enorm“, für Effenberg sogar noch höher als in Deutschland: „Das kann nach oben gehen und er ist der Held, wenn er mit dem Titel nach England kommt – oder rasant bergab gehen. Und dann sagst du, dass es absolut die falsche Entscheidung war.“
England-Ikone Terry übt Kritik an Tuchel
Vor einigen Tagen hatte auch John Terry seinen Unmut über den englischen Kader kundgetan. „Ich denke einfach, man muss seine besten Spieler dabei haben“, sagte der frühere Kapitän der Three Lions (78 Länderspiele) in der Sendung Sports Uncensored.
Bei Tuchels Kader gibt es seiner Meinung nach „nur 13, 14 oder 15 Spieler, die spielen können, wenn wir diese Weltmeisterschaft gewinnen wollen“. Beim Rest des Kaders „bin ich mir nicht sicher, ob sie die Spieler, die spielen werden, wirklich unter Druck setzen können“.
England startet am 17. Juni mit der Partie gegen Kroatien (22 Uhr im LIVETICKER) ins WM-Turnier.